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Verhindern von “Translating … domain server (255.255.255.255)”
Geschrieben am 13. März 2009 Keine KommentareIrgendwann kennt man seine Tastatur im Schlaf und fliegt nur so über die Tasten. Doch auch den besten Keyboard-Cowboys passieren kleine Fehler wie ein fehlendes Leerzeichen oder verdrehte Buchstaben. Eine zwangsweise Unterbrechung drängt das Cisco IOS einem übereifrigen Admin dann auf: der Router versucht die Domain conft oder sh rum aufzulösen und gibt folgende Zeile aus: translating….. domain server (255.255.255.255).
User Mode
R1>xxxx Translating "xxxx"...domain server (255.255.255.255) (255.255.255.255)
Translating "xxxx"...domain server (255.255.255.255) % Unknown command or computer name, or unable to find computer address
R1>
Enable Mode
R1#xxxx Translating "xxxx"...domain server (255.255.255.255) (255.255.255.255) Translating "xxxx"...domain server (255.255.255.255) % Unknown command or computer name, or unable to find computer address
R1#
Hintergrund dieses “Features” ist laut Cisco die Annahme, dass es sich bei Eingaben, die nicht zum Befehlssatz gehören, um Hostnamen handelt, zu denen Telnet-Verbindungen hergestellt werden sollen. Zu diesem Zweck wird versucht, den Hostnamen in die IP-Adresse aufzulösen. Sofern kein DNS-Server in der Konfiguration hinterlegt wurde, wird die DNS-Anfrage via Broadcast im Netz verteilt. Während das Gerät auf entsprechende Antwortpakete wartet, werden keine weiteren Eingaben verarbeiten.
Wer sich die Zwangpause sparen möchte und auf die Namensauflösung verzichten kann, sollte in der Konfiguration den DNS-Lookup abschalten. Dies geschieht über das Kommando
no ip domain-lookup
Danach werden Falscheingaben mit dem Hinweis quitiert, dass der Befehl unbekannt ist.
R1#xxxx
Translating "xxxx" Translating "xxxx" % Unknown command or computer name, or unable to find computer address
R1#


