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Die 5-4-3-Regel
Geschrieben am 14. März 2009 Keine KommentareDie 5-4-3 Regel (auch bekannt als Repeater-Regel) besagt, dass in einem Ethernet-Netzwerk mit Baumtopologie maximal 5 Segmente mit 4 Repeater verbunden werden dürfen, wobei nur an 3 der 5 Segmente aktive Endgeräte angeschlossen sein dürfen. Die anderen zwei Segmente ohne aktive Geräte werden Linksegmente oder Inter-Repeater-Leitungen genannt. Ihre Aufgabe besteht lediglich darin, zwei Repeater miteinander zu verbinden um größere Distanzen zu überbrücken.
Die Laufzeit von Signalen und damit die maximale Bandbreite einer Broadcast-Domäne wird durch die Summierung der Laufzeiten pro Segment und dem Latenzzeit der Router ermittelt. Dieser Wert muss niedriger als der Wert des Round Trip Delays (RTD) liegen. Zur vereinfachen dieser unter Umständen komplexen Berechnung wurde die 5-4-3-Regel entwickelt.
Die 5-4-3-Regel hat nur Bedeutung in Netzen, die einen gemeinsamen Zugriff über Baumstrukturen realisieren, so beispielsweise 10Base2, 10Base5 oder 10Base-T. Weiterhin gilt diese Regel lediglich innerhalb einer Kollisionsdomäne. Durch den Einsatz eines Switches können Kollisionsdomänen gespalten werden, sodass die Zählung in diesem Fall neu beginnt.


